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ich bin jonathan meese
eine rauminstallation

Mit „Ich bin Jonathan Meese“ eröffnen n14g und wienstation
eine Reihe,
die avancierte künstlerische Positionen
im Offspace zur kritischen Auseinandersetzung
und Aneignung zur Diskussion stellt.

Den Anfang macht eine Meese-Messe: Eine puristische Materialästhetik, eingebettet in eine Rhetorik des Überflusses,
was hier keinen Widerspruch darstellt, verhandelt dominante Deutungsmuster der europäischen, insbesondere der deutschen Kultur(en). Durch eine an das 19. Jahrhundert angelehnte Semantik – vor allem Rückkopplungen aus der deutschen Mythologie – werden zeitgenössische Thematiken wie vergesellschaftetes Subjekt, Möglichkeitsformen von Identität(en)

und Politiken der Repräsentation fokussiert. Die aktuelle Rauminstallation als konsumgesellschaftliche Radikalaneignung artikuliert sich einerseits karg, roh, erdig monolithisch, andererseits ausschweifend kompilatorisch. Eingezangt in diesem pulsierenden Antagonismus, werden die BesucherInnen zu Teilhabenden einer überhöhten Kommunion,
die gesellschaftliche Problemlagen zu leben weiß.


Vorschau Herbst/Winter 2006/07:
„Erwin Wurm (One Minute Sculptures)“
„Pedrag Mijatovics (The Balkanian Dream)“
“Franz West (Passstücke)”


n14g steht seit 2001 für unkonventionelle Kunstvermittlung,
mit Schwerpunkt auf die junge Postavantgarde
des Nahen und Fernen Ostens.


wienstation, im August 2000 gegründet, betreibt
den gleichnamigen Kunstraum am Wiener Gürtel.
Seither wurden etwa 80 Projekte in den Bereichen
Konzept- und Kontextkunst, Installation, Video
und soziale Plastik durchgeführt bzw. gehostet.


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foto: wienstation
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foto: wienstation

http://www.youtube.com/watch?v=o1y9cF3docw

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